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Ernährung

Über die Ernährung von Hunden gibt es unendlich viel zu lesen.
Als Neuhundebesitzer kann man sich da leicht überfordert fühlen.
Daher möchten wir unsere Erfahrungen mit den Lesern dieser Seite teilen.

Zunächst werden Sie von der Futtermittelindustrie vor die Wahl gestellt, wie Sie Ihren Hund füttern möchten – Nassfutter, Trockenfutter oder doch lieber barfen (biologisch artgerechte Rohfütterung)? Egal für was Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass das Futter abwechslungsreich ist und alle wichtigen Vitamine und Mineralien enthält. Bei den Industriefuttermitteln ist schon alles Wichtige drin, wenn Sie sich für das Barfen entscheiden, ist es wichtig, das Blut regelmäßig auf Mangelerscheinungen untersuchen zu lassen.

Wir haben uns für eine Kombination aus Nass- und Trockenfutter entschieden. Frisches Fleisch gibt es, wenn es für die Zweibeiner auch einen Braten gibt oder Wildbret mit nach Hause gebracht wird.

Der Hund ist landläufig als Fleischfresser bekannt. Aber Fleisch alleine reicht nicht aus, um ihn vollwertig zu ernähren. Auch der Hund braucht einen Anteil an Grünzeug in seinem Futter. Ca. 2/3 Fleisch, 1/3 vegetarisch. Die meisten Jägern können bestätigen, wie gerne der Hund den Mageninhalt von einem frisch erlegtem Reh ausschlabbert. So macht es der Wolf in der Natur auch. Da wird alles gefressen. Oft kann man auch Hunde beobachten, die Gras fressen. Sie tun das, weil sie instinktiv wissen, dass es ihrer Verdauung gut tut.

Gustl hat bereits als Welpe seine erste feste Nahrung vom Züchter aus dem Hause Vet-Concept bekommen. Da er diese Produkte sehr gut verträgt, sind wir dabei geblieben.
Von den 11 angebotenen Nassfuttersorten frisst er jede Sorte mit Begeisterung.
Beim Trockenfutter achten wir darauf, dass es eine Sorte mit Neuseeländischer Grünlippmuschel ist. Die Grünlippmuschel ist gut für die Gelenke, was ja gerade beim Dackel besonders wichtig ist. Auch gut für die Gelenke, aber auch für das Fell und die Haut, ist Lachs-Hanf-Öl.
Um den pflanzlichen Anteil des Futters sicher zu stellen, verwenden wir die Lunderland-Gemüsemixflocken. Diese sind im Alltag sehr praktikabel, da man sich das Reiben vom Gemüse spart.
Inzwischen haben wir auch die Boos Hundemenüs aus dem Hause Lunderland entdeckt. Diese Menüs haben einen hohen Fleischanteil und werden auch begeistert gefressen.
Gustl und Hanni werden zweimal am Tag gefüttert. Morgens Nassfutter, abends Trockenfutter.

Gustl’s Nassfutter-Mischung sieht wie folgt aus:
Pro Mahlzeit:
150 g Nassfutter
15 g Gemüseflocken, mit ca. 80g Wasser aufgegossen
4 ml Öl (morgens Lachs-Hanf-Öl, abends Rapsöl)
1 EL Quark oder Hüttenkäse

Zusätzlich wiegen wir 50 g Leckerli (Trockenfutter) pro Tag ab, die aber nicht zwingend verbraucht werden.

So schafft es Gustl sein Gewicht von aktuell 9,3 kg gut zu halten.

Die Hündin bekommt eine etwas kleinere Portion.

Ich möchte natürlich nicht unerwähnt lassen, dass unsere Dackel auch immer mal wieder frisches Reh-, Rind-, Kalb-, oder Lammfleisch bekommen. Das füttern wir dann statt dem Nassfutter.
Einfach mal den Metzger seines Vertrauens fragen, ob er etwas Schönes für den Hund hat. Dann bekommt man schon mal gutes Kronfleisch, einen Kalbsschwanz, Lammknochen oder Ähnliches!

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