• Deutsch
  • Englisch

Deckrüde

Dante von der Roten Traun

13T1071R, dkl.sf., WT 25.05.2013,
BHP-1 | BhFK/95 | ESw | SchwhK | SchwhK/40 | Sp | Vp | Wa.T. | (V)
crd-PRA frei | OI-frei | Furnishing: N/F | Gewicht 9,3 kg
Zuchtverwendung: 2 Würfe mit insgesamt 5 Rüden und 6 Hündinnen

Ich bin der Gustl.

Geboren wurde ich als “Dante von der Roten Traun” am 25.05.2013 in Siegsdorf/Hammer.

Meine Mutter ist “Bärli de la Lisière Solognote” und mein Vater “Doktor von Rominten FCI”.

Die ersten 9 Lebenswochen habe ich wohlbehütet mit meinen Wurfgeschwistern, – ich habe noch vier Schwestern – Mama und meinem Halbbruder Anderl von der Roten Traun, bei Familie Stiedl verbracht.

Ich bin ein reinrassiger Rauhaardackel mit dem Formwert “vorzüglich”.

Diese Auszeichnung habe ich mit 12 Monaten bei der Zuchtschau des Dackelklubs der Sektion München am 01.06.2014 erhalten.

Im Sommer 2014 habe ich die Begleithundeausbildung erfolgreich abgeschlossen.

2015 ging es dann mit dem Wassertest, der Schweißprüfung, der Spurlautprüfung und der Bauprüfung weiter. Ich habe alle diese Prüfungen mit voller Punktzahl bestanden.

Dafür wurde ich vom BDK am 13.03.2016 als Zweitbester Gebrauchshund ausgezeichnet.

2016 habe ich die Vielseitigkeitsprüfung (VP) und die erschwerte Schweißprüfung (SchwhK/40) gemeistert.

Im März 2017 wurde ich deshalb im BDK als Drittbester Gebrauchshund ausgezeichnet.

2017 habe ich die Eignung zur Stöberjagd auf Schwarzwild bestanden.

Mal schauen, was Frauchen noch mit mir vorhat.

Gustl beim DTK: http://www.dtk1888.de/deckrueden_details.php?did=320276&s=1#p320276

Zweitbester Gebrauchshund BDK 2016

Dante von der Roten Traun

Dante von der Roten Traun

Baujagd Valentinstag 2016

Am Valentinstag bot sich für Gustl (Dante von der Roten Traun) zum ersten Mal die Möglichkeit, an einer Baujagd teilzunehmen.

Mit acht Schützen und zwei weiteren Erdhunden ging es los.

Das Wetter war leider nicht schlecht genug, den Fuchs gleich im Bau anzutreffen. Erst im 5. Bau hat Gustl Laut gegeben. Es war deutlich zu hören, dass er auf einen Fuchs gestoßen ist.

Nun hieß es warten. Bei den Bauen zuvor ist Gustl nach längstens 25 Minuten wieder draußen gewesen. Nach 2 Stunden des Wartens wurde die Situation schon ein wenig mulmig. Kein Fuchs, kein Hund. Was mag wohl passiert sein?

Wir warteten bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Da Gustl einen Bausender trug, konnten wir relativ genau bestimmen, dass er in einem flächigem Areal von ca. 1x2m festsaß.

In der Dunkelheit konnten wir nichts mehr ausrichten.

Lange haben alle Beteiligten, vorallem die Hundeführer, diskutiert, wie wir jetzt weiter vorgehen sollen. Vielleicht hätte der ein oder andere anders gehandelt, aber in dieser Situation haben wir so entschieden.

Die Einfahrt wurde mit einem Felsen verschlossen. (Sicherheitsmaßnahme für den Fall, dass Gustl doch noch den Bau verlässt und auf eine der umliegenden Landstraßen läuft.)

Nach einer schlaflosen Nacht war der Schreck groß. Der Fuchs hat sich am Felsen vorbei herausgegraben. War Gustl nun doch mit nach draußen gekommen?

Nein. Die Überprüfung des Bausenders hat gezeigt, dass er sich immer noch am selben Fleck befunden hat.

Jetzt wurde schnell ein Bagger organisiert. Meter um Meter ging es in die Tiefe. Nach 3 Metern reichte der Baggerarm nicht mehr aus. Der Bausender zeigte noch weitere 1,60 Meter an, die es runter gehen sollte. Also musste ein größerer Bagger her. Graben, graben, graben.

Endlich zeigt der Bausender nur noch 20-30 cm an. Jetzt also mit dem Spaten vorsichtig weiter. Als endlich ein kleines Loch in der Röhre war, schaut uns eine kleine schwarze Nase entgegen! Juchu, er lebt!

Das Loch wird größer, der Kopf schaut raus. Die Freude ist riesig, unseren Gustl wieder in die Arme schließen zu können!

Nach 25 Stunden im Fuchsbau wurde Gustl beinahe unverletzt aus 4,5 Meter Tiefe befreit.

Nachdem er eine Wasserflasche geleert hat, will er unbedingt wieder zurück in den Bau… *kopfschüttel* – war wohl mit seiner Arbeit noch nicht ganz fertig!

Danke an alle, die so selbstverständlich und unkompliziert mitgeholfen haben, aber hier ungenannt bleiben möchten!

Beginn der Baggerarbeiten

zur Überprüfung der Tiefe, musste mit dem Baggerarm nach unten gefahren werden

ca. auf 3 m Tiefe, der Bagger reicht nicht mehr

wieder runter zum Tiefe messen

4,50 m in der Tiefe

Juchu! Gustl lebt!

Menü